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Vertr√§glichkeit mit der √Ėffentlichkeit

k 34Der Bau einer Windenergieanlage durchl√§uft grunds√§tzlich mehrere Planungsebenen und dauert mitunter mehrere Jahre. Dabei besteht f√ľr die B√ľrger eine Reihe von intensiven Beteiligungsm√∂glichkeiten, die beim Bau konventioneller Kraftwerk so meist nicht stattfinden oder stattfanden. Dies, obwohl die punktuelle Immissionsbelastung eines solchen Kraftwerks insbesondere im Bereich von Luft- und L√§rmbelastungen deutlich h√∂her ausf√§llt.

Die B√ľrger k√∂nnen sich dabei auf der Raumordnungsebene als √ľberregionales Planungsinstrument und Fl√§chennutzungsplanebene als lokales Planungsinstrument beteiligen, zudem k√∂nnen sie bei verschiedenen Vertr√§glichkeitspr√ľfungen ihre Bedenken √§u√üern. Insbesondere bei der abschlie√üenden Bundesimmissionsschutzgenehmigung werden regelm√§√üig B√ľrgerbeteiligungen erm√∂glicht. Diese werden durch diverse umfangreiche Auskunftsanspr√ľche √ľber Emissionen,  Schall und Landschaftsbild erg√§nzt. Den B√ľrgern stehen somit vielschichtige Beteiligungs- und Auskunftsinstrumente beim Ausbau der Windenergie zur Verf√ľgung. Insbesondere im direkten Vergleich zu konventionellen Kraftwerken, die meist mehrere Jahrzehnte betrieben werden, durchl√§uft die Windenergie ein sehr transparentes und b√ľrgernahes Verfahren bei deutlich k√ľrzeren Laufzeiten, von im Schnitt 20 Jahren. Zudem wird der Ausbau der Windenergie durch die ab 2017 kommende Versteigerung von Subventionen noch transparenter und effizienter.

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