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Infraschall

k 41Infraschall ist der Schall, der eine Frequenz von 20hz unterschreitet, er liegt damit im nicht hörbaren Bereich des menschlichen Gehörs. Infraschall ist keine reine Begleiterscheinung von Industriebetrieben, sondern ein natĂŒrliches PhĂ€nomen. Schon der normale Wind erzeugt deutlichen Infraschall, problematisch ist, dass dieser nur mit technischen Instrumenten erfasst werden kann. Umstritten ist aber seine Auswirkung auf den Menschen.

GrundsĂ€tzlich wird ein negativer Effekt durch Infraschall in der Fachwelt ausgeschlossen. (VG WĂŒrzbug AZ W 4 K 10.754 und
www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/texte_40_2014_machbarkeitsstudie_zu_wirkungen_von_infraschall.pdf

Dennoch gilt: Nur weil er nicht wahrnehmbar ist, muss er nicht folgenlos sein.
Darum gelten auch fĂŒr Infraschallemissionen von Windenergieanlagen strenge Immissionsgrenzwerte. Da die Anlagen schon aufgrund des wahrnehmbaren Schalls große AbstĂ€nde einhalten mĂŒssen, kann ein Konflikt mit einer Überschreitung der Infraschallgrenzwerte ausgeschlossen werden.

Moderne Anlagen drehen sich deutlich langsamer und sind deutlich höher, haben somit bauartbedingt schon weniger Emissionen als ihre VorgĂ€nger. Dazu kommt, dass die FlĂŒgel auf eine möglichst effiziente Energieaufnahme getrimmt sind, da Infraschall Energieverlust und damit Leistungsverlust bedeutet.

Die fĂŒr die Windenergie einzuhaltenden Infraschallwerte werden bereits bei einem Abstand von 250m von einer modernen Windkraftanlage eingehalten und durch den Wind ĂŒberlagert. Die umliegende Bevölkerung ist somit grds. keiner Mehrbelastung von Infraschall durch Windenergieanlagen ausgesetzt.