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Lärm, Befeuerung und Schatten

k 39Dauervorurteile gegen Windenergie sind die Belastung durch L√§rm, Licht und Schattenwurf. Hartn√§ckig h√§lt sich das Ger√ľcht, dass die Ger√§uschkulisse von Windenergieanlagen unertr√§glich sei. Zudem k√∂nne die luftverkehrstechnische Befeuerung den Anwohnern schlaflose N√§chte bereit und der Schattenwurf die Wohnqualit√§t beeintr√§chtigen.

Ohne Zweifel verursachen Windenergieanlagen all diese Emissionen, eine Belastung der Bev√∂lkerung ist dagegen bei der neueren Generation von Windenergieanlagen in dieser Form nicht mehr zu erwarten. Zum einen drehen sich die Rotoren der Anlagen deutlich langsamer und emittieren dadurch weniger L√§rm, auch hat sich der Abstand der Bev√∂lkerung zur Anlage deutlich vergr√∂√üert, in Rheinland-Pfalz liegt er derzeit zwischen 750m und 1000m f√ľr Siedlungen. Diese Entfernung schlie√üt die akustische Wahrnehmbarkeit beinahe aus, jedenfalls liegt sie unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte. Zudem schlie√üen diese gro√üen Abst√§nde eine m√∂gliche Verschattung aus. Die Beeintr√§chtigung durch Befeuerungsanlagen hat sich durch technische Modifikationen auf ein Mindestma√ü reduziert, die Anlagen werden grds. gleichgetaktet und ihre Lichtausstrahlung erfolgt in einem aufw√§rtsgerichteten Winkel. Ebenfalls neu ist die bedarfsgerechte Schaltung, sodass nur beim √úberflug eine Befeuerung stattfindet.

Die Vorurteile, welche zur Zeit der ersten Generation von Windenergieanlagen in den 90ern nicht ganz unberechtigt entstanden, können mit der heutigen Generation weitestgehend ausgeräumt werden.